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Einen Ohm in Ehren kann niemand verwehren - die trinkfreudigen Stubener Nonnen von Franz Josef Blümling
Als große Spender des Klosters Stuben trat Johann von Eltz auf. Er vermachte den Stubener Nonnen jährlich ein Ohm Wein, was nach heutiger Berechnung 163 Liter ausmachte. Diese Menge war am Anniversario des Spenders zum Morgen- und zum Abendtrunke zu verwenden. Somit stand jeder Ordensfrau etwa 4 Liter Wein zu, geht man davon aus, dass höchstens 40 Nonnen zu jener Zeit im Kloster waren. Der Kaplan hatte dabei den Nonnen vorzutrinken und das Vermächtnis zu verlesen.

Als diese doch merkwürdige Sitte dem Trierer Bischof Johann I. berichtet wurde, nahm er die Nonnen einsichtig in Schutz, da diese den Überreiz sicherlich vertragen könnten, weil sie doch gesund und kräftig wären.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Literaturnachweise:
  Damitz, Karl von - Die Mosel
Bildnachweise:
   
im nächsten Kapitel: Der genäschige Propst
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