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21. Der Neefer Bahnhof von Franz Josef Blümling
Deutschland führte einmal wieder gegen Frankreich Krieg.

In Metz befand sich das Hauptquartier der französischen Rheinarmee.

Der Krieg ging 1870 für die Franzosen verloren. Lothringen mitsamt der Hauptstadt Metz kam durch den so genannten „Frankfurter Frieden“ an Deutschland. Es wurde die Bahnstrecke von Koblenz nach Metz gebaut und 1878 fertiggestellt. Für die Kosten hatte Frankreich aufzukommen.

Noch Ende der 50er Jahre gab es einen geregelten Güterverkehr - Hauptsächlich kam Wein zu Versand.

Das Bahnhofsgebäude war früher recht respektabel. Es gab zwei Warteräume, eine Schalterhalle, eine Lagerhalle mit zwei Rampen und einem Kran. Den Reisenden stand sogar ein separat stehendes Toilettenhäuschen zur Verfügung.

In drei bahneigenen Häusern waren Bahnbeschäftigte untergebracht. Die Bahn war ein bedeutender Arbeitgeber für den Ort. Neben den drei Beamten auf dem Bahnhof gab es auch zwei Wärter, welche die Strecke von Neef bis nach Cochem kontrollierten, und es gab laufend Arbeit für die Instanderhaltung des Geleisenetzes. Nicht wenige Neefer waren zudem auf den Bahnhöfen in Cochem und Bullay beschäftigt.


Gleisarbeiten am Neefer Bahnhof

 
 
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