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17. Dorfbrunnen auf der „Bohr“ von Franz Josef Blümling
Die sogenannte „Bohr“ versorgte das Oberdorf mit Wasser. Dieser Born war sehr ergiebig und lieferte auch in extremen Trockenzeiten noch Wasser.

Er wurde noch in den Jahren nach dem 2. Weltkrieg rege benutzt, als die Wasserleitung in Neef noch nicht so recht funktionierte.

Die „Bohr“ war ein zentraler Dorfplatz. Auf ihr wurde noch in den 50er Jahren die so genannte „Gemeinde“ gehalten. Hier versammelten sich insbesondere nach dem sonntäglichen Hochamt die Bürger. Inmitten der Versammlung stand dann der Bürgermeister und teilte mit, was es Neues aus dem Dorfgeschehen zu berichten gab und was zu erledigen ist.

Übrigens wurden sonstige Mitteilungen, die nicht so ganz wichtig waren, vom „Ausscheller“ im Ort verkündet. Dies erledigte in der Regel der Dorfdiener. Er hatte eine Schelle in der Hand und begann seine Verkündigung immer mit dem Ausruf: „Bekanntmachung!“

Und hier ist der I. Teil des Rundganges zu Ende. Es wurde bisher so viel berichtet, dass eine Pause sicherlich angebracht ist. Es ist sogar zu empfehlen, den Teil II. an einem anderen Tag fortzusetzen. Auch diese Folge ist hoch interessant: So wird u. a. übermittelt, wie die Neefer Bürger zur Wolfsjagt gezwungen wurden, wo das erste Gotteshaus stand, wie in der fränkischen Zeit Gericht gehalten wurde und wo die Mühlen des Ortes standen.

 
 
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Der "Ausscheller"
 
Dorfbrunnen heute
 
Dorfbrunnen früher
Literaturnachweise:
   
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